Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit 2017-09-03T12:12:08+00:00

Schulsozialarbeit

Für die Schulsozialarbeit der Gesamtschule Aachen-Brand sind die Dipl.-Sozialpädagoginnen Frau Brigitte Thull (zu erreichen unter der Rufnummer 0241 / 41 36 718)

und

Frau Sigrid Schusser (zu erreichen unter der Rufnummer 0241 / 41 36 735) Ihre Ansprechpartnerinnen.

Schulsozialarbeit in der Gesamtschule Brand ist die Schnittstelle zwischen Schul- und Jugendhilfeträger der Stadt Aachen.
Ziel ist es, geeignete Beratungs- und Erziehungshilfen verfügbar zu machen. Unsere Schulsozialarbeit bezieht das soziale Umfeld, die außerschulischen Bezugspersonen, die Gegebenheit und Einrichtungen des Stadtteils in ihre Arbeit mit ein. Ihre Tätigkeit um-fasst somit einen in die Schule integrierten und einen nach außen gerichteten Teil.

Die Angebote unserer Sozialpädagoginnen richten sich an einzelne SchülerInnen, Schü-lergruppen, Eltern und LehrerInnen sowohl vorbeugend als auch bei konkreten Proble-men oder Konflikten.

Ausgehend von den Handlungsprinzipien sozialer Arbeit (Freiwilligkeit der Inanspruch-nahmen, ganzheitliche Sicht, Allparteilichkeit) unterscheiden wir dabei fünf Handlungs-strategien:

  1. Prävention (als vorbeugende Unterstützung der persönlichen Reifung)
  2. Intervention (zum frühst möglichen Zeitpunkt)
  3. Sozialplanung (Lebensweltgestaltung verbessert die Lebenslage)
  4. Netzwerkarbeit durch Mobilisierung der Eigenkräfte von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrern und Lehrerinnen
  5. Koordination (wenn die Netzwerkressourcen nicht ausreichen, erfolgt fachliche Zusammenarbeit zur Erweiterung des Netzwerkes)

Um prophylaktisch arbeiten zu können, besuchen die Sozialpädagoginnen alle neuen Klassen des 5. Jahrgangs und erleben die Kinder im Klassenkontext. Durch Beobachtung können sie erkennen, welches Kind Förderung und Unterstützung benötigt. So besteht die Möglichkeit, frühzeitig Auffälligkeiten im sozialen, emotionalen und kognitiven Bereich zu erkennen (z. B. Konzentrationsprobleme, Unsicherheiten, Ängste, Wahrnehmungsstö-rungen usw.) und dann eine geeignete Unterstützung in Zusammenarbeit mit den Lehre-rinnen und Lehrern des Teams anzubieten.
Die Ziele und Inhalte unserer Beratungsarbeit sind auf die Gesamtpersönlichkeit des Kin-des abgestimmt.

Wir verstehen Schulsozialarbeit in unserer Schule so, dass sie nicht nur vorbeugend, sondern auch adhoc als Krisenintervention als sogenannte „Feuerwehr“ interveniert. Die Beratung richtet sich nicht nur an Schülerinnen und Schüler, sondern auch an Eltern und Lehrkräfte.

Zu Institutionen vor Ort, die therapeutische, sozialpädagogische, medizinische oder schu-lische u.a. Angebote machen, stehen die Sozialpädagoginnen in engem Kontakt. Dazu gehören:

  • Allgemeiner Sozialer Dienst
  • Jugendamt
  • Wohngruppen
  • Schulpsychologischer Dienst
  • Jugendeinrichtungen
  • andere Schulen
  • Vereine
  • Arbeitsamt
  • Sozialamt
  • Gesundheitsamt
  • Regionale und überregionale Schulsozialarbeit
  • Kirche
  • Eltern
  • Stadtteilkonferenz
  • Beratungsstellen
  • Arbeitsgemeinschaft Mädchenförderung der Stadt Aachen
  • Arbeitsgemeinschaft Gewaltprävention
  • Arbeitsgemeinschaft Aussiedler der Stadt Aachen
  • Sozialraumkonferenz im Stadtteil

Unsere Schulsozialarbeit kann so einen Beitrag zur Öffnung von Schule leisten und passende Unterstützungen und zusätzliche Ressourcen für die Schule erreichen.

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